Als an unserem ersten Morgen in Hurricane der Wecker um 5 Uhr klingelte, hielt ich das für einen schlechten Scherz. Es war einfach nur grausam, ich kam überhaupt nicht klar und hinterfragte so manche Lebensentscheidung, die mich an diese Stelle gebracht hat. Aber irgendwie funktionierte es trotzdem, wir saßen noch vor Sonnenaufgang im Auto und waren 40 Minuten später, die Sonne war noch immer nicht aufgegangen, am Visitor Center des Zion Nationalparks angekommen. Zu unserer Überraschung war der Parkplatz zu diesem Zeitpunkt aber schon gut gefüllt und die Schlange für das allererste Shuttle des Tages in den Park war lang. Kein Wunder also, dass der erste Bus ohne uns losfuhr. Zum Glück war im zweiten kurz darauf dann aber genug Platz für uns und so konnten wir die Fahrzeit zum Trailhead nutzen, um einigermaßen wach zu werden. Man kann jetzt natürlich die Frage stellen, wieso wir überhaupt so wahnsinnig früh da sein wollten. Nun, wir hatten ja am Vortag die Info erhalten, in der Permit-Lotterie gewonnen zu haben und unsere Wander-Erlaubnis war für DEN Trail schlechthin im Zion Nationalpark: Angels Landing.
Am Start des Wanderweges angekommen, werden wir von einigen auf der Straße umhertollenden Truthähnen begrüßt, die kurzerhand das Weite suchen während wir uns auf unsere Wanderung begeben und von der steigenden Sonne begleitet werden. Der stetige aber insgesamt doch eher einfache Anstieg bis zum Zwischenziel bei „Scouts Lookout“ gelingt uns erstaunlich gut, auch wenn es mit 10 Grad kühler ist, als wir es erwartet hatten. Ich bereue trotzdem nicht, mich am Morgen für Shorts entschieden zu haben. Bei der kurzen Toilettenpause vor dem weiteren Anstieg staune ich dann nicht schlecht: Irgendwie haben die Nationalpark-Leute es geschafft, da oben richtige Toilettenhäuschen aufzubauen, die sogar eine innovative Förderband- Toilettentechnik enthalten. Man erledigt sein Geschäft nämlich auf ein Förderband und transportiert es anschließend durch Tritte auf ein Pedal direkt weg. Was für eine Zeit, in der wir Leben! Der Einstieg in den finalen Teil des Trails war dann ziemlich windig, aber insgesamt irgendwie einfacher als vor zwei Jahren. Waren wir etwas tatsächlich sportlicher geworden? Und wieso waren eigentlich auf einmal gar keine Leute mehr um uns herum? Verströmten wir so unangenehme Gerüche? Oder dachten die Leute aus irgendeinem Grund, wir würden Haustiere essen? Fragen über Fragen, die uns aber nicht davon abhielten, bis zum Ende des Weges zu klettern und mit der bekannten fantastischen Aussicht belohnt zu werden.

Wir legten dann am „Gipfel“ eine entspannte Sandwich-Pause ein und ein paar kleine Chipmunks leisteten uns Gesellschaft um etwas abzustauben. Wir mussten sie aber leider enttäuschen und machten uns dann auch schon auf den Rückweg. Mittlerweile waren wir dann auch nicht mehr alleine und aufgrund des häufigen Gegenverkehrs wären Baustellen-Leute, die den Verkehr regeln, sicherlich hilfreich gewesen. Wir schafften es aber trotzdem und nachdem wir auf der anderen Seite des Plateaus noch ein wenig hoch gewandert waren, starteten wir dann den endgültigen Abstieg. Dabei kam es uns teilweise vor, als hätten wir in eine Art Zeitsprung gemacht, denn der Altersschnitt der entgegenkommenden Leute war plötzlich 25-30 Jahre höher als er noch am Morgen war. Einem dieser Männer wurde dann direkt vor uns eine riesige Freude gemacht als man ihm mitteilte, dass es bei Scouts Lookout Toiletten gibt. So eine ehrliche, fast schon überschwängliche Freude hatte ich lange nicht gesehen. Bei knallender Sonne, Apple Weather hatte offensichtlich einmal mehr gelogen, kamen wir schließlich nach insgesamt 9,5 Kilometern und insgesamt 540 Höhenmetern wieder an der Bushaltestelle im Tal an und fuhren mit dem nächsten Shuttle zurück zum Visitor Center, um unseren zweiten Tag im Zion Canyon zu planen. Danach ging es dann raus aus dem Park und zum nahegelegen „Oscars Café“, um uns mit überraschend guten Burgern zu stärken. Preislich waren sie aber nicht so gut, denn auch wenn sie lecker waren, waren sie nicht doppelt so lecker wie Burger King, obwohl der Preis das vermuten ließ. Nach einem kurzen Abstecher zu Walmart kehrten wir dann ins unser Hotel zurück und ruhten uns von dieser sportlichen Wanderung aus.
Geholfen hat das allerdings nicht wirklich, denn als der Wecker am nächsten morgen um 5:30 klingelte, war es gefühlt grausamer als je zuvor. Meine Augen wollten kaum offen bleiben und die Fahrt zum Sonnenaufgang in den Nationalpark war wirklich hart. Etwas wacher wurde ich dann erst vor Ort, als ich mir ein wenig den Arsch abfror weil es doch ziemlich frisch war. Unser erster Stopp mit dem Shuttle war dann das Ende des Canyon, wo wir einen Riverside Walk machten – der ehrlich gesagt aber ziemlich langweilig war. Auf dem Rückweg fiel uns dann aber plötzlich eine größere Gruppe Rentner mit großen Kameraobjektiven am Fluss auf. Wir gesellten uns dazu und versuchten zu erkennen, was die älteren Menschen gesehen hatten – wir vermuteten einen Bären oder ein anderes spektakuläres Tier, sahen aber nichts dergleichen, außer einem kleinen schwarzen Vogel im Wasser. Irgendwann wurden wir dann aufgeklärt, dass genau dieser Vogel das Objekt der Verzückung für die Leutchen war: der American Dipper. Enttäuscht zogen wir von dannen und obwohl wir die Müdigkeit nicht so richtig aus den Knochen bekamen, fuhren wir alle Shuttle-Stops ab und liefen noch ein wenig durch den Nationalpark.

Nach einer kurzen Pause in der Sonne am Visitor Center, brachen wir dann auf um den Zion Canyon auf der anderen Seite des Parks wieder zu verlassen. Wieso auf dieser Strecke vor uns ausgerechnet ein Schleicher sein musste, der wirklich jeden Meter der Strecke mit seinem Handy filmte, weiß ich nicht, aber es sollte zu einem eher mittelmäßigen Tag passen. Denn sowohl Plan A als auch Plan B für Wanderungen entlang der Strecke gingen nicht auf – bei Plan A war der Parkplatz voll und bei Plan B gab es einfach keinerlei Markierung des Weges. So fuhren wir einfach weiter zu unserem Ziel für den Tag: Panguitch. Zum Check-in im Blue Pine Motel waren wir etwas zu früh, weshalb wir kurzerhand ins Cowboy Smokehouse nebenan zum Essen gingen. Sie hatten tatsächlich einen veganen Burger auf der Speisekarte, der in einer DIY Version serviert wurde. Da wir danach immer noch zu früh waren, spazierten wir noch ein paar Minuten durch den äußerst überschaubaren Ort, um dann an der Rezeption nicht bedient zu werden. Wir warteten 10 Minuten und hatten schon die Sorge, dass wieder jemand einen Mopp suchen würde. Irgendwann tauchte die Inhaberin aber auf und wir erhielten unser Zimmer. Nach einem kurzen Mittagsschlaf ging es dann zum Sonnenuntergang nochmal los in den nächsten Nationalpark: Bryce Canyon. Aber passend zum gesamten Tag, war auch das leider mittelmäßig und lohnte sich nicht wirklich. Merke: Sonnenuntergang im Bryce Canyon ist keine gute Idee.
Was derweil eine sehr gute Idee ist, ist die Morgensonne über Bryce Canyon. denn sie taucht diese fantastische Landschaft in wirklich tolles Licht.

Diese Morgensonne zusammen mit am Wegesrand frühstückenden Rehen und Chipmunk entschädigte dann auch dafür, dass die Temperatur teilweise unter den Gefrierpunkt fiel, was für mich als passionierte Shorts-Träger schon durchaus frisch war. Während unserer Wanderung auf dem Peek-a-Boo Trail quer durch den Canyon war es aber dann sehr angenehm und hinter jeder Ecke erwartete uns eine weitere tolle Aussicht. Wir genossen diese fantastische Landschaft so sehr, dass wir insgesamt mehr als 10 Kilometer im und am Canyon unterwegs waren, bis wir irgendwann keine Lust mehr hatten und auf das Nationalpark-Shuttle umgestiegen sind. Während wir warteten, gab es dann einen völlig random Moment. Eine Gruppe rüstiger Rentner hielt mit Fahrrädern vor uns an, unterhielt sich und aus dem Nichts kippte einer von ihnen im Stand mit seinem Rad um. Ich fragte mich natürlich sofort: Bin ich mit diesem Mann verwandt? Aber auch diese Frage konnte nicht final geklärt werden, da der Herr kurz danach seine Fahrt fortsetzen konnte. Am Nachmittag kehrten wir dann auch nach Panguitch zurück und verbrachten den Rest des Tages mit The Office in unserem Motel.
Der nächste Morgen begann dann entspannt, da in unseren Köpfen irgendwie gespeichert war, dass wir nur ein überschaubares Programm hatten. Dies sollte sich im Laufe des Tages als totale Fehleinschätzung entpuppen, aber eins nach dem anderen. Wir starteten nämlich mit einer zweistündigen Fahrt durch das Niemandsland von Südwest Utah bis wir den Capitol Reef Nationalpark erreichten – den fünften und damit letzten Park in diesem Bundesstaat. Dummerweise war der Scenic Drive nach 2 Meilen aufgrund von Bauarbeiten gesperrt, sodass wir kurzerhand ein Picknick-Päuschen einlegten, bevor wir weiter durch den Park bis zum Hickman Bridge Trailhead fuhren. Die kurze Wanderung fanden wir vor 5 Jahren schon geht so spannend, aber ein bisschen Bewegung schadet ja auch nicht. An unserer Einschätzung änderte aber auch die Wiederholung des Trails nichts. Im Anschluss klapperten wir dann noch ein paar Panorama-Punkte ab, die mir tatsächlich gut gefielen. Sandra hingegen war an diesem Tag körperlich raus und beschränkte sich nach der Wanderung auf Panorama aus dem Auto heraus.

Als wir dann unser nächstes Ziel bei Google Maps eingaben kam der Schock: wieso sollten wir denn auf einmal nochmal drei Stunden fahren? Wieso muss in diesem Land denn alles so weit auseinander liegen? Etwas gebrochen fuhren wir los und bummelten dann schon drei Stunden später durch eine Mall in Provo, südlich unseres eigentlichen Ziels Salt Lake City. Als es dann plötzlich aufgrund von Stau nochmal eine Stunde bis zu unserer Unterkunft dauern sollte, änderten wir den Plan und fuhren erstmal zu Burger King. Die Zeit, die wir aufgrund des sich auflösenden Staus sparten, verloren wir aber gleichzeitig wieder, weil wir wirklich ewig auf unser Essen warten mussten. Zumindest konnten wir dann aber gestärkt (oder zumindest satt) die letzte Etappe des Tages antreten, die uns dann bereits im Dunkeln zu unserem AirBnB führte. Wir betraten die Wohnung und stellten fest: eine Kerze brennt, Waschmaschine und Trockner sind voll, es gibt nur eine Rolle Klopapier – sind wir etwa versehentlich in eine bewohnte Wohnung eingebrochen? Und wieso wohnen wir eigentlich quasi auf der Interstate? Wir richteten uns trotzdem häuslich ein und wuschen sogar noch etwas unserer Wäsche, nur um dabei festzustellen: jedes Licht in der Wohnung, egal ob an der Decke, in der Mikrowelle oder im Kühlschrank, flackerte exakt im Takt des laufenden Trockners. Na wenn das mal nicht einwandfrei verbaute Elektrik ist.
Glücklicherweise hat uns weder jemand aus der Wohnung geschmissen noch hat irgendetwas aufgrund der fantastischen Elektrik Feuer gefangen, sodass wir tatsächlich einmal komplett ohne Wecker wach wurden und einfach ausgeschlafen haben. Zum Frühstück gab es dann für mich die Bundesliga-Konferenz und der Tag hätte kaum gechillter starten können – wäre da nicht der Geräuschpegel in unserer Wohnung gewesen. Trockner, Heizung, Waschmaschine, Lüftung – alles rattert und rauscht als wäre man mitten in einer Industriewäscherei. Bei bestem Wetter starteten wir dann aber unseren Tag und fuhren erstmal in ein random Wohngebiet in einem Vorort von Salt Lake City um uns das Real Life Up Haus anzuschauen.

Dass ein normales Wohnhaus aussieht wie direkt aus einem Disneyfilm gibt es wohl auch nur in den USA. Danach ging es für uns dann ganz gemütlich zu einem Outlet-Bummel, zwei 18-Loch Runden Minigolf mit einer überraschend dominanten Performance von Sandra und einem weiteren Mall-Spaziergang bevor wir zum Abschluss des Tages fürstlich mit drei Gängen im Vertical Diner speisten. Meine Melts waren zwar super lecker, brannten mir aber gleichzeitig auch ordentlich die Schnauze weg. Glücklicherweise konnte ich dieses Feuer aber noch mit einem Brownie-Vanille-Shake löschen und so zufrieden den Abend ausklingen lassen.
Der nächste Tag in Salt Lake City startete ähnlich entspannt, allerdings stand diesmal nicht Shopping sondern Entertainment im Fokus. Kein Wunder also, dass wir bei schönstem Wetter erstmal mit einer Doppel-Runde Minigolf starteten. Die Revanche gelang mir eindrucksvoll, sodass schon jetzt klar war: um den Sieger bzw. die Siegerin der Reise zu küren, brauchte es noch mindestens eine weitere Runde. Danach ging es dann direkt zum zweiten Entertainment Stop des Tages: Round 1 Arcade. Hier waren wir bereits letztes Jahr vor unserem Flug gelandet und hatten viel Spaß, weshalb wir das natürlich wiederholen wollten. Wir holten uns eine Wertkarte, packten 50 Dollar drauf und stürzten uns direkt ins Vergnügen: Airhockey, Skeeball, Basketball, Dance Dance Revolution – alles war dabei. Dass ich einen neuen Rekord beim Basketball-Spiel aufstellte, war ja womöglich noch zu erwarten. Aber dass ich, der klassische Körperklaus, dann sogar bei Dance Dance Revolution dominierte und Sandra in Grund und Boden tanzte, war dann doch eine faustdicke Überraschung. Völlig verschwitzt gingen wir dann noch in zwei Malls etwas bummeln um dann doch noch den Versuch von etwas Sightseeing zu starten. Wir fuhren zu einem Aussichtspunkt über der Stadt, hatten dann aber irgendwie keine Lust zu wandern, sodass wir mitten in einem Wohngebiet hielten und einfach Fotos durch einen Zaun machten. Reicht ja auch, oder?

Zum Abendessen ging es dann erneut ins Vertical Diner – man muss es schließlich ausnutzen, wenn es schon mal ein veganes Restaurant gibt, bei dem das Essen auch noch schmeckt. Und im Laufe des Abends kam mir der Gedanke in den Sinn: Es fühlt sich komisch an, zwei Tage nacheinander kaum Auto zu fahren. Ist das nicht eigenartig?
Glücklicherweise änderte sich diese Situation am nächsten Tag, denn unsere „Pause“ in Salt Lake City fand ein Ende. Trotzdem starteten wir relativ entspannt und gönnten uns sogar mal ein Frühstück – natürlich im Vertical Diner. Ich muss aber zugeben: ein Start in den Tag mit Pancakes, Rührei, Kartoffeln und veganen Steak-Streifen ist schon etwas übertrieben und für meinen Geschmack zu viel des Guten. Vollgefressen ging es dann auf die Straße. Erst einmal war es aber nur eine Stunde bis wir im Antilope Island Stadtpark ankamen. In diesem Park hatten wir vor einem Jahr eine gigantische Mückenplage und konnten nur mit einem Netz über dem Kopf rumlaufen. Diesmal war es super angenehm, ein Bison begrüßte uns direkt am Straßenrand und wir konnten ein wenig herum laufen und die Aussicht genießen.

Die Bewegung war auch dringend notwendig, denn nach diesem kleinen Ausflug ging es für uns drei Stunden in Richtung Norden. Dabei verabschiedeten wir uns dann auch von Utah und zollten den dortigen Mormonen während der Fahrt mit unseren Gesang zum Musical „The Book of Mormon“ Tribut. Nun waren wir in „Scenic Idaho“, wobei von Scenic eigentlich gar nichts zu sehen war. Die Strecke war sogar so langweilig, dass das „Potato Museum“ plötzlich erstaunlich anziehend wirkte. In Idaho Falls legten wir dann einen kurzen Halt ein, um uns bei Walmart mit Verpflegung für die nächsten Tage einzudecken und um meine neugekaufte Jeans von der Diebstahlsicherung zu befreien. Das hatte man nämlich zuletzt im Outlet leider vergessen. Wobei man die Wirksamkeit dieser Sicherung wohl durchaus in Frage stellen kann, wenn ich trotz Sicherung einfach den Laden verlassen konnte. Nach einer weiteren Stunde Fahrt durch eine dann doch überraschend ansehnliche Landschaft mit bewaldeten Hügeln kamen wir an unserem Tagesziel in Victor an. Der Check-In im Cobblestone Hotel & Suites dauerte dann aber leider eine geschlagene halbe Stunde, da vor uns sehr diskussionsfreudige Leute waren und dem jungen Mann an der Rezeption, seine Name war Brett, jegliche Lebensfreude raubten. Das bekamen wir dann auch zu spüren, denn mit seiner Freundlichkeit hätte er problemlos auch bei der Deutschen Post arbeiten können. In unserem Zimmer angekommen, bemerkten wir dann relativ schnell ein Piepsen etwa alle 15 Minuten. Wir verdächtigten den Rauchmelder, aber nach eingehender Recherche zu unrecht. Da wir die Quelle des Geräusches aber nicht ausmachen konnten, holten wir Brett zu Hilfe. Dummerweise bestand sein Lösungsansatz darin, den Rauchmelder an der Decke anzustarren und absolut gar nichts zu tun. Er ging dann wieder und wir sollten uns melden, falls es nochmal piepst. Wenig überraschend, da ja niemand irgendetwas getan hat, kehrte das Piepsen zurück, Brett kommt wieder und starrt wieder tatenlos an die Decke. Schließlich baten wir ihn um ein anderes Zimmer, er willigte missmutig ein und als wir dann mit gepackten Sachen bei ihm an der Rezeption auftauchten, wollte er für ein anderes Zimmer ohne störendes Geräusch Geld haben. Sandra fragte ihn dann spürbar genervt nach dem Verstand und Brett, sichtlich innerlich tot und ohne jegliche Freude an seinem Job, drückte uns kommentarlos neue Zimmerkarten in die Hand. so konnten wir dann auch diesen Tag ohne Piepsen beenden und uns für die bevorstehenden Nationalparks ausruhen.