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Verborgene Schönheit – Starbesetzung fürs Herz

Der erfolgreiche Werbefachmann Howard, gespielt vom scheinbar ewig jungen Will Smith, verkörpert die sprühende Kreatvität und Lebenslust, bis er nach dem Tod seiner sechsjährigen Tochter in eine tiefe Depression verfällt. Seine Kollegen und engen Freunde versuchen ihn mit allen Mitteln aus diesem Loch zu holen, damit er nicht auch noch sein berufliches Kind, seine eigene Werbeagentur, verliert. Als ans Licht kommt, dass Howard sich per Brief an den Tod, die Zeit und die Liebe wendet, entscheiden sie sich zu einem gravierenden Schritt, um die Zukunft der Agentur und von Howard zu retten.

Wer bei diesem Plot und der Starbesetzung mit u.a. Edward Norton, Keira Knightley, Will Smith und Kate Winslet auf ein großes Leinwanddrama spekuliert, wird von der Entwicklung der Geschichte und der Darstellung der Charaktere enttäuscht. Der Großteil der Handlung verläuft ziemlich platt und vorhersehbar, mit Ausnahme der „großen“ Überraschung kurz vor Schluss.

Trotzdem ist „Verborgene Schönheit“ ein Film, den man sich durchaus anschauen sollte. Wieso? Ganz einfach: Er berührt und bewegt. So platt die Story auch sein mag, so sehr berührt sie doch aufgrund der Thematik von Verlust und Trauer den Zuschauer ganz tief drin. Will Smith verkörpert seine Rolle so überzeugend, dass man tiefes Mitgefühl entwickelt und quasi dazu gezwungen wird, sich in seine Gefühlswelt hineinzuversetzen und mit ihm zu fühlen. So bleibt „Verborgene Schönheit“ mir nicht als Film in Erinnerung, der mich fesselt oder amüsiert, sondern als eine berührende Geschichte, an deren Ende eine Nachricht vermittelt wird, die man sich zu Herzen nehmen und durch den Kopf gehen lassen sollte: Achte immer auf die verborgene Schönheit.

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