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USA/Kanada 2016 – Tag 17: Abschied fällt immer schwer

Den letzten Tag dieses Urlaubs begannen wir ganz entspannt, schliefen erst einmal etwas aus und gingen dann zum Frühstück. In guter Tradition dieses Urlaubs verdiente das Angebot im Hotel diesen Namen nur sehr bedingt, aber immerhin bekamen wir etwas Zucker in den Magen. Anschließend ging es nochmal aufs Zimmer um ein Nickerchen zu machen und anschließend die Koffer zu packen. Dies gestaltete sich bei mir etwas schwieriger als gedacht, denn durch meine Einkäufe, die irgendwie doch mehr waren als geschätzt, war mein Koffer plötzlich zu voll um ihn zu schließen und zu schwer um ihn aufzugeben. Durch geschickte Umlagerung wurden beide Probleme aber kurzerhand gelöst und dafür musste nur eine Jeans den Weg in den Müll antreten. Great Success.

Gegen Mittag checkten wir dann aus, beluden das letzte Mal den Muff-Buss und fuhren zum nahe gelegenen Outlet auf dem Weg nach Boston. Gibt es eine bessere Beschäftigung, wenn man noch etwas Zeit totschlagen muss? In Anbetracht unserer Koffer und den bereits ausgegebenen Dollar hätte es sicherlich bessere Alternativen gegeben, aber trotzdem waren wir nochmal shoppen. Diesmal hielt es sich aber in sehr engen Grenzen. Ich beispielsweise habe gar nichts mehr gekauft. Wer hätte gedacht, dass ich so etwas mal schreibe werde? Ich jedenfalls nicht. Aber ich hätte auch nicht gedacht, dass ich in diesem Outlet auch letztes Jahr schon war. Google hat mich jedoch eines Besseren belehrt. Ganz schön clever dieses Google.

Nach einem sehr gemütlichen Aufenthalt fuhren wir dann weiter bis kurz vor Boston, um unser letztes amerikanisches Essen zu uns zu nehmen. Wir entschieden uns für Applebees, da wir dort bisher im Urlaub recht zufrieden waren.

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Der Weg dorthin war aber leider etwas verstopft, was sich aber nur als Vorgeschmack für den Rest des Tages erweisen sollte. Das Essen war dann alles in allem wieder ok, für den Preis von 70 Dollar für 4 Personen inkl. Trinkgeld konnte man aber auch wirklich nichts sagen. Nochmal ein richtiger Schnapper zum Abschluss des Urlaubs.

Für die letzten 7 Meilen zum Flughafen brauchten wir dann eine geschlagene Stunde. Dies lässt erahnen, wie unglaublich schnell wir doch auf den Straßen Bostons im Feierabendverkehr an einem Freitag Abend voran kamen. Dann gaben wir unseren treuen Muff-Bus ab in der Hoffnung, dass er nun endlich die Inspektion erhält, die er sich seit zwei Wochen so sehnsüchtig wünscht. Wir werden ihn schon irgendwie vermissen.

Da im Anschluss sowohl der Transport zum Terminal und die Gepäckabgabe als auch die Sicherheitskontrolle reibungslos und gut strukturiert, also anders als am Flughafen Köln Bonn, verliefen, waren wir dann deutlich zu früh im völlig überfüllten Terminal um auf unseren Flug nach Frankfurt zu warten. Die Zeit nutzten Sandra und ich dann, als Statuskunden der Lufthansa, um noch etwas in der Business Lounge zu chillen. Leider hatte die Lounge in Boston mehr die Atmosphäre einer Jugendherberge, aber immerhin gab es Sitzplätze, Getränke und Snacks. Das ist ja nicht zu verachten.

Pünktlich zum Boarding verließen wir dann die Lounge und mischten uns wieder unter das Fußvolk, zu dem wir leider immer noch gehören. Das war dann das Ende unseres Aufenthaltes in Übersee. Eine Zeit, die mal wieder viel zu schnell vorbei ging. Morgen werde ich dann noch einmal von der Rückreise berichten und natürlich ein abschließendes Fazit ziehen. Also nicht weglaufen 😉

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