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USA/Kanada 2016 – Tag 16: Ein bisschen was von allem

Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein, New York wollte sich zum Abschied noch einmal von seiner besten Seite zeigen. Leider schenkten wir ihm wenig Beachtung, schliefen lieber etwas aus und packten erst gegen Mittag unsere Sachen um aufzubrechen. Das Auto hatte, nach der langen Pause, zur Begrüßung eine extra Portion Muff für uns parat. Da freut man sich natürlich doppelt, dass man endlich wieder fahren darf. Vor der Abfahrt gönnten Marcel und ich uns aber noch einen kurzen Ausflug zum nahe gelegenen Sportladen, der allerdings weniger vernünftiger Sportladen und mehr Intersport war. Trotzdem sackte ich noch ne Snapback ein, war schließlich reduziert. Man vermutete schon, ich sei krank, weil ich in New York nur wenig neue Sachen gekaut hatte. Ein Kauf dieser Art sollte aber beweisen, dass alles wie immer ist.

Nach der kurzen Verabschiedung von Marcel, der allein im Holland Hotel zurückblieb, machte sich die alte Vierergruppe dann auf den Weg Richtung Nordosten. Erstes Ziel des heutigen Tages war New Haven, Connecticut, Heimat der Eliteuni Yale mit namhaften Absolventen wie Bill und Hillary Clinton oder George W. Bush. Und auch dieser Campus war wirklich schön.

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Da ärgert man sich wirklich, dass man weder so klug, noch so reich ist noch irgendwelche Beziehungen hat, um an so einer Universität zu studieren. Aber ein Fernstudium an einer deutschen FH ist doch fast gleichwertig, oder etwas nicht? Wahrscheinlich nicht.

Von Yale ging es dann weiter Richtung Rhode Island, wo unser heutiges Hotel lag. Da vor allem die Mädels auf dem Weg unbedingt nochmal das Meer sehen wollten, und ich ihnen so einen Wunsch natürlich gern erfülle, verließen wir nach wenigen Meilen die Interstate wieder um spontan einen ausgeschilderten State Park anzusteuern. Dieser Hammonasset Beach State Park war dann genau das, was sie sich gewünscht hatten. Ein ruhiges Stück Strand, kaum Besucher und ansonsten das Meer. Aber auch ich muss sagen, dass ich die Ruhe dort nach den sehr hektischen und anstrengenden Tagen in New York sehr genossen habe, auch wenn es für die anderen nicht unbedingt den Anschein hatte.

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Da sich dieser Tag auch schon wieder so langsam dem Ende entgegen neigte und sich der Hunger bemerkbar machte, steuerten wir Warwick, das Zeil unserer heutigen Reise an. Allerdings wollten wir vor der Ankunft noch etwas Essen und hatten uns heute für mein Lieblings-Diner Dennys entschieden. Direkt gegenüber versetzte allerdings etwas anderes die Mädels in helle Aufregung: Aldi.

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Nach 2 Wochen in Amerika und Kanada mit diversen Highlights freuen die Frauen sich über einen deutschen Supermarkt mehr, als über alles andere, obwohl sie in zwei Tagen wieder in Deutschland sind. Das muss man nicht verstehen, oder?

Nach einem kurzen Bummel durch den Markt ging es dann ins Diner zum vorletzten richtigen Mahl dieses Urlaubs.

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Die Bedienung, Bonny, war sehr freundlich, allerdings irgendwie überfordert und verpeilt, brauchte ewig brachte aber letztlich exakt das, was wir bestellt hatten. Pappsatt wollten wir dann zahlen und uns auf den Weg „nach Hause“ in unser heutiges und letztes Hotel machen, als Bonny herausfand, dass wir aus Deutschland kommen. Kurzerhand schnappte sie sich ihr Handy, machte ein Selfie mit uns und packte das ganze auf Snapchat mit dem Hinweis „my new friends from Germany“. So schnell findet man also Freunde. Gut zu wissen. Die kurze Fahrt zum Hotel, natürlich mal wieder an einem Flughafen, war dann schnell erledigt. Gleiches gilt für den ersten Eindruck unseres Hotels, welches in zweiter Reihe an der Straße, umgeben von diversen Trucks zu finden war, insgesamt aber doch sehr ordentlich ist.

Morgen geht es dann zurück nach Boston, von wo aus wir den Heimflug antreten. Verrückt, wie schnell die Zeit hier doch vergangen ist. Aber keine Sorge, ich werde natürlich bis zum letzten Moment dieser Reise berichten, ist doch Ehrensache.

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