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USA/Kanada 2016 – Tag 15: See forever

Der letzte Tag in New York City begann mit dem üblichen Holland Hotel (auch bekannt als Holland Motor Lodge – das sagt wohl einiges) Frühstück und Sonnenschein. Ja, die Sonne schien wirklich. Die Feuchtigkeit und der unglaubliche Muff in unserem Zimmer ließen sich davon aber keineswegs beeindrucken und zogen ihr Ding einfach weiter durch. So waren wir dann aber früh auf den Beinen und direkt auf dem Weg zum One World Trade Center. Mit im Voraus gebuchten Tickets ging es dann geradewegs hinein und im Aufzug zum One World Observatory, der Aussichtsplattform des Freedom Towers. Die ganze Gestaltung und Stimmung, inklusiver sehr dezenter musikalischer Untermalung, war wirklich super und passte zum unglaublichen Blick über Manhattan und die umliegenden Viertel. Das einzige was wirklich störte, waren die Fenster, die jegliche Fotos von dort oben nahezu unmöglich machten. Aber die Aussicht war wirklich ein Genuss. Kein Wunder, dass der Werbespruch des höchsten Gebäudes der westlichen Welt „See forever“ ist.

Im Anschluss an diesen Besuch ging es wieder auf den Boden und auf besonderen Wunsch von Marcel zum Apple Store in der Haltestelle des World Trade Centers. Wieso? Weil er mal wieder etwas „brauchte“. Diesmal war es die Apple Watch 2. Sowas braucht man, ist doch klar. Wieso genau man dann aber 10 Minuten warten muss, um bedient zu werden, obwohl reichlich Mitarbeiter tatenlos im Laden standen, muss man nicht verstehen. Scheinbar macht man das bei Apple so. Aber Marcel war glücklich und hatte sein neues Spielzeug. Was tut man nicht alles für die Kleinen?

Danach fuhren wir mit der Metro wieder Richtung Norden und marschierten zum Pier 83, weil wir dort eine Bootstour um Manhattan machen wollten. Das klappte soweit auch alles, bis man uns während des Ablegens mitteilte, dass die gesamte Rundfahrt wegen der Vereinten Nationen nicht durchgeführt werden kann, man uns aber trotzdem 2,5 Stunden rumschippert, wir hatten das ja schließlich so gebucht. Es hätte auch die Hälfte der Zeit gereicht, aber die Blicke auf Downtown Manhattan waren wirklich toll.

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Und auch die Begegnung mit Lady Liberty, der Freiheitsstatue, war wirklich etwas, was ich nicht hätte missen wollen.

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Unsere Begleiter während der gesamten 2,5 stündigen Bootsfahrt waren leider Hunger und Durst. Wozu sollte man auch Getränke mitnehmen, das wäre ja klug, das ist nichts für uns. Daher liefen wir direkt nach Ende der Tour zu Five Guys und zogen uns erstmal schön die klassischen Burger und Fries rein. Von nix kommt nix, ist ja klar.

Da die Zeit langsam knapp wurde,  wir aber noch was offen hatten, ging es mit der Metro wieder ganz in den Süden zur Wallstreet. Als Banker, wenn man mich denn so nennen kann, ist sowas ja Pflicht. Wenig spektakulär aber ziemlich wichtig, das beschreibt die Wallstreet wohl am besten.

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Da wir für den Abend noch Musical Tickets hatten und zumindest annähernd angemessen gekleidet sein wollten, zogen wir uns auf der Kundentoilette bei Subway um (ist das erbärmlich, wenn man kein Kunde ist?) und fuhren, mit einem kurzen Stop in der Grand Central Station, wieder zum Times Square.  Nach einem Spaziergang durch die Menschenmassen erreichten wir schließlich das Theater um the Book of Mormon zu sehen. Für mich war es das zweite Mal, dass ich das Musical der South Park Macher sah und ich würde es immer wieder gucken. Es ist einfach unglaublich lustig und unterhaltsam.

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Danach ging es, natürlich nicht ohne einen letzten Einkauf im Cap -Laden Lids, das letzte Mal aus New York und ins Hotel. So schnell ging die Zeit hier vorbei, fast wie im Flug. Der sonnige Tag inklusive Bootstour und Broadway Musical bildete einen absolut gelungenen Abschluss des Aufenthaltes im Big Apple, einer wirklich beeindruckenden,  aber viel zu vollen Metropole. Morgen geht es dann so langsam Richtung Heimat. Aber noch bleiben wir etwas hier, wenn auch nicht mehr lange.

 

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